Trotz strömenden Regens trafen sich gestern etliche unerschrockene Baschützer zum alljährlichen Herbstausritt, um die grüne Saison zu beenden. Da es schon die ganze Nacht hindurch geregnet hatte, rechneten wir uns kaum Chancen aus, tatsächlich ins Gelände starten zu können. Die Hoffnung aufgeben wollten wir aber noch nicht so ganz. Während wir uns um die Vertilgung eines großen Topfes Kesselgulasch kümmerten, warteten wir auf Wetter und den Marschbefehl.
Endlich ließ der Regen so weit nach, dass man lediglich von Niesel sprechen konnte, auch der Wind schien eine Pause machen zu wollen. So machten wir fix die Pferde fertig und sammelten uns auf dem Vorplatz. Die Kreckwitzer Höhen würden unter diesen Bedingungen unerreichbar sein, aber wenigstens eine kleine Runde zum Schafberg sollte es werden. In zwei Gruppen machten wir uns auf den Weg.

So richtig überzeugt war zumindest Lunika zunächst nicht, dass es eine gute Idee ist, raus zu gehen. Mit hängendem Ohr und nach dem Regen schielend trottete sie mißmutig hinter den anderen her. Aber nach dem ersten Stückchen Trab war sie aufgewärmt und fand es dann scheinbar doch gar nicht so übel, sich die Beine vertreten zu können.
Überraschenderweise waren einige der Galoppstrecken doch noch für den dritten Gang geeignet. Sogar unsere ruhige Truppe mit mehreren "Frischlingen", die bisher wenig im Gelände und noch gar nicht bei einem großen Ausritt dabei waren, konnte sich und den Pferden etwas mehr Tempo gönnen. Am Horizont konnten wir manchmal die zweite Gruppe erkennen, die einen anderen Weg gewählt hatte. Auf dem Schafberg angelangt kreuzten sich unsere beiden Wege, nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auf verschiedenen Pfaden wieder zurück.

Kurz nacheinander kamen beide Gruppen gegen 16:00 Uhr ohne Zwischenfälle wieder am Stall an. Alle waren zufrieden, schließlich war doch noch jeder auf seine Kosten gekommen.
Nachdem die Pferde versorgt waren, taten heißer Kaffee und Glühwein den Reitern besonders gut, feinste Backwaren taten das ihrige zur Stärkung.

Der schöne Nachmittag ging schnell in den Abend über, die Männer kümmerten sich um Feuer und Grillfleisch, während die Frauen drinnen die Tische richteten. Schließlich konnten wir alle im Stalldurchgang an der langen Tafel den Abend ausklingen lassen.

Vielen Dank allen Beteiligten für diesen schönen Tag!

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